Was die Großmutter noch wußte

Kathrins kleine, große Welt

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Wie die „Grossmutter-Sendungen“ entstanden sind:

Werner Feisst (früher Hauptabteilungsleiter des SWR für das Ausbildungs- und Familienprogramm) wollte für das Schulfernsehen einen Film über unser Leben machen, nachdem er im Urlaub einige meiner Tessin-Bücher gelesen hatte. Während der Filmaufnahmen in meinem Lädeli wunderte er sich, woher ich denn die Rezepte für zwei „komische“ Marmeladen hätte: diejenigen für die Kornelkirschenkonfitüre und für die Konfitüre aus grünen Tomaten. Das eine Rezept stammte von meiner Grossmutter mütterlicherseits, das andere von meiner Grossmutter väterlicherseits. Und dieser Hinweis brachte ihn auf die Idee, mit mir „eine kleine Serie“ zu machen über – eben – „Was die Grossmutter noch wusste.“ Aus der „kleinen Serie“ wurde eine Serie, die schon seit mehr als zwanzig Jahren (früher vom SWF, jetzt vom SWR) ausgestrahlt wird. Im Ganzen sind es mehr als dreihundertzwanzig Sendungen...

AnnetteAlle gezeigten Rezepte wurden zuerst in meinem Haus im Tessin gekocht und kritisch geprüft: Die Zutaten mussten einfach zu beschaffen, die Zubereitung unkompliziert und – Auge isst mit – auch appetitlich anzusehen sein. Und das wichtigste: schmecken mussten sie natürlich auch.

Mehr als 25 Personen arbeiteten mit, um eine Sendung zu produzieren: Jean-Marie Perrochat, der Regisseur, vier Kameramänner, zwei Tonmänner, Doris und Martina, die zwei Küchen-Assistentinnen, verschiedene Techniker. Alle würden es verdienen, hier abgebildet, namentlich erwähnt zu werden.
Aber eine wichtige Person hier muss ich im Bild vorstellen:

Werners Assistentin Annette Wackershauser.

Ohne ihre Mithilfe wäre unsere Arbeit nicht zu bewältigen gewesen.

Ein weiterer Punkt ist erwähnenswert, weil immer wieder danach gefragt wurde:
Das was da im Bild gekocht wurde, wurde auch gegessen!

Auf Schweizerdeutsch würde man sagen „rübis und stübis uufgässe“, d.h. „da blieb kein Krümelchen übrig“. Wer bei uns eingeteilt wurde, brachte sicherheitshalber Tupperware-Dosen mit, um die Resten, die wir nicht vor Ort aufaßen, mit nach Hause zu nehmen.